Die Unterstützung der Entwicklung von neuen, zeitgerechten bierähnlichen Getränken unter Berücksichtigung der Faktoren Gesundheit und Natürlichkeit.

Die Förderung der Biervielfalt und Einflussnahme auf die Gesetzgebung zur Wahrung von Biervielfalt und Bierkultur.

Die Wahrung und Förderung traditioneller, in Vergessenheit geratener, Biersorten als integrativer Bestandteil der österreichischen Kultur.

Die Förderung handwerklicher Braukunst

Manifesto Cerevisiam

Als Verein der österreichischen Bierkonsumenten geben wir unsere Leitsätze und Motive bekannt:

1. Erhalt und Förderung der heimischen Biervielfalt und -qualität durch

  • die Weiterbildung der Konsumenten, Brauer und Gastronomen mit Hinsicht auf die unterschiedlichen Bierstile, schonender Bierlagerung, einer guten Gläserkultur, Beachtung der Schankhygiene, sowie dem Erkennen von Fehlgeschmäckern.
  • der Forderung an den Handel, die Lagerung von Bier unter nicht qualitätsschädigenden Bedingungen vorzunehmen (weder zu warm, noch zu hell).
  • Zu diesem Zweck führen wir als Verband verschiedene Veranstaltungen durch wie die Austrian Beer Challenge (ABC), Messen, Bierverkostungen, Brauevents und Stammtische.
  • Weiters wirken wir dementspechend durch Fachartikel im vereinseigenen Magazin, auf unserer Website und in den sozialen Medien

2. Aufrechterhaltung der Bierqualität in der österreichischen Gastronomie*

  • Als Gastronomie sehen wir jegliche Art der Gastronomie, die traditionell Österreichisch ist (nicht Franchise, nicht Gastronomie aus anderen Kulturkreisen), die vielmehr den Bogen vom Dorfwirtshaus über den Würstlstand bis hin zum alteingesessenen Kaffeehaus spannt.
  • Wir halten die Wirte und ihr Personal dazu an, die Schankanlagen und Bierleitungen über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus zu pflegen und zu warten, eine gute Auswahl heimischer Biervielfalt zu führen und auch ihre Kunden fachkompetent zu beraten.
  • Wir fordern die Konsumenten dazu auf, die Wirtshäuser als Hort der Geselligkeit und des guten Bieres zu besuchen und bewerben dies auch in unseren Vereinsmedien.

3. Bewahrung der traditionellen Braukunst durch

  • die strikte Ablehnung von Verfahren die zu Qualitätslasten zugunsten der Gewinnmaximierung Einzug in die Braukultur halten. Hierzu zählen unter anderem High Gravity Brewing mit anschließendem Batch Splitting, die Verwendung von technischen Enzymen und die Verwendung von vorisomerisietem Hopfenextrakt.
  • die Ächtung von Zwickel und Kellerbiere am Markt, die aus Haltbarkeitsgründen erst filtriert und anschließend wieder künstlich eingetrübt werden, um den Anschein eines unfiltrierten Bieres zu erwecken.
  • die Forderung nach Vielfalt bei der Verfügbarkeit von Braurohstoffen und das Ablehnen von Patente auf Hefen, Hopfen und Getreide
  • Dem Aufruf zur Ehrlichkeit in der Bierwerbung und auf Etiketten

 

Agenda 2008:

Hier können Sie die Agenda 2008 direkt herunterladen: DOWNLOAD